Meine Learnings aus 2020

Meine Learnings aus 2020

Yes, I know. Die erste Neujahrsvorsatz-Euphorie ist eigentlich schon wieder verflogen, oder? Und hast du deine Neujahrsvorsätze auch schon wieder über Board geworfen? So wie ich zum Beispiel, als ich am 1. Januar 2021 schön mit einem Esslöffel ins Nutella Glas gepiekt habe. Pfff, na und! Meinen Neujahrsvorsatz Nummer 1: „Gönn dir mal was“, habe ich damit direkt erfüllt. Der Neujahrsvorsatz, mich wieder gesünder zu ernähren, darf sich eben erst etablieren.

Es gibt viele Wege, dass alte Jahr hinter sich zu lassen – nicht nur in diesem Jahr. Meine Oma hat immer gesagt, im Schaltjahr passieren immer besonders viele lebenseinschneidende Ereignisse und wenn ich zurückblicke, kann ich nur bestätigen, wie recht sie damit hatte.

Leicht war das letzte für keinen von uns. Das Leben hat uns mal wieder bewusst gemacht, wie verletzlich wir als Menschen doch sind. Es hat uns unsere eigene Ohnmacht spüren lassen, dass wir soziale Wesen sind und den Austausch mit anderen brauchen, um uns selbst zu erfahren. Es hat uns gezeigt, welche Berufe und Fähigkeiten wir mehr wertschätzen sollten, was für uns und unsere Welt wirklich wichtig und relevant ist. Das ein Klimawandel möglich und notwendig ist für dich, für mich und für uns alle. Für einige von uns war es definitiv nicht zu erwarten, dass Klopapier so eine entschei…neindende Rolle gespielt hat.

In jedem Jahr und besonders im Letzten habe ich sehr viel über mich gelernt. Während alle in den ersten Lockdown gingen und zur Ruhe kamen, war ich es, die täglich von früh bis spät die Nähmaschine zum Glühen brachte, um so viele Menschen, wie nur möglich, schnell mit meinen Allisbird Mund-und Nasenmasken zu versorgen. Noch heute kann ich es nicht glauben, wie vielen Menschen ich dadurch eine erste Behelfsmaske nähen und so meinen gesellschaftlichen Beitrag leisten durfte, obwohl der Weg zur Maske alles andere als normal gewesen ist.

Meine 10 Learnings aus 2020:

if you want to get more – give more

„If you want to get more – give more.”

Wir alle tragen diverse Mangelempfinden mit uns herum, die sich besonders in der Stille zeigen. Wenn ich im letzten Jahr eins lernen durfte, dann ist es das, dass ich mich noch nie so lebendig gefühlt habe, wie in den Wochen, in denen ich für Deutschland, Österreich und die Schweiz Masken nähen durfte. Oh, fast hätte ich es vergessen, einige der Masken haben es sogar bis nach Kanada geschafft.

Was ich mit diesem Satz allerdings sagen will. Wenn man mehr vom Leben haben möchte, dann muss man mehr geben, mehr tun, engagiert sein, sich einbringen.

Hier drei Beispiele, wie man diesen Satz noch verstehen könnte:

  • Wenn du mehr Menschen in deinem Leben haben möchtest, dann melde dich bei mehr Menschen. Nimm an Online Social Events teil. Connecte dich mit Menschen, schreibe ihnen eine Karte. Das, was du gibst, kommt immer in einer Vielzahl zu dir zurück.

  • Wenn du mehr Fülle in deinem Leben haben möchtest, dann investiere in dich oder trenne dich von Dingen, die ein anderer ggf. noch gebrauchen könnte. Verkaufe es bei ebay oder an wohltätige Zwecke. „Ich gebe und dir wird gegeben.“ Dank und mit euch habe ich im letzten Jahr so viel Geld, wie noch nie, gespendet. Ich habe nahezu 100 Masken für den Berliner Obdachlosen Hilfe e. V. und andere Vereine, die sich für Flüchtlinge einsetzen, gespendet. Und bin heute noch beseelt von dieser Idee.

  • Wenn du gestresst bist und mehr Ruhe und Stille in deinem Leben brauchst, dann sorge für mehr Ruhe. Du musst nicht auf alles, was in der Welt passiert, reagieren. Du musst auch nicht ständig über jede kleine Schlagzeile Bescheid wissen, denn wahre Ruhe findest du nur in dir.

 create every day

„Create every day.“

Nach Human Design bin ich Generator 5/1 – ein Macher und wie andere es sagen würden – eine „Heldin der Gesellschaft.“ Ich bin ein Problemsolver in jedem Team und suche stets nach der effizientesten und besten Lösung für eine Herausforderung. Ein Tag, ohne etwas Neues kreiert zu haben, ist für mich, wie ein kleines bisschen sterben innerlich. Am liebsten gestalte ich natürlich für meinen kleinen Shop hier, konnte aber auch schon zahlreiche Frauen bei ihren Herzensprojekten unterstützen. Dies seht ihr hier: www.sabrinablumenthal.com/

 Ein Nein zu einem anderen, ist meist ein Ja zu dir selbst

„Ein Nein zu einem anderen, ist meist ein Ja zu dir selbst.“

Ich hätte nie gedacht, dass ich als Ja-Sagerin vor dem Herrn das mal sagen werde und doch musste ich besonders in 2020 lernen „Nein“ und „Stopp“ zu anderen zu sagen. Diese Worte fallen besonders schwer, wenn man nie gelernt hat, dass es überhaupt diese Option gibt. Wenn man seine eigenen Grenzen nicht kennt, neigen andere oft dazu, dir genau diese Grenzen zu zeigen, sodass du daraus lernen darfst. In einem Überfluss an Reizen aller Art bewegen sich Menschen oft in die Stille, sagen lieber nichts, als den anderen durch ein Nein zu verletzen. Doch genau das könnte dem anderen eine Inspiration sein, weil er vielleicht genau das bei anderen als zu viel empfindet. Ehrlich zu einem anderen zu sein, bedeutet oft, ehrlich zu sich selbst zu sein.

Deine schärfsten Kritiker sind oft deine größten Lehrer

„Deine schärfsten Kritiker sind oft deine größten Lehrer.“

Es gibt manchmal Kritik, die trifft dich so hart, dass du glaubst, deine ganze Arbeit in Frage stellen zu müssen, während andere Kritik einfach an dir abprallt und du sie gar nicht persönlich nimmst. Diese Kritiker, die dich innerlich zu Boden reißen, zeigen dir am Ende nur, wo du lernen darfst, was du in dir nicht geheilt hast. Sie zeigen dir, was du anschauen darfst und verändern und transformieren kannst, wenn du bereit bist und es möchtest.

 es gibt nichts was du nicht schaffen kannst

„Es gibt nichts, was du nicht schaffen kannst.“

Ich glaube schon immer, dass man mit seinen Aufgaben wachsen muss. Wer immer nur in seiner Komfortzone rumtümpelt, wird niemals wachsen, neues lernen und entdecken können. Doch manchmal und gerade in dieser aktuellen Situation ist nicht mal die Komfortzone sicher, doch genau das leads me to meinem nächsten Learning:

this shall pass

„This shall pass.“

Auch das wird vorbeigehen.

 when your vibe becomes your tribe

„When your vibe becomes your tribe.”

Noch nie habe ich innerhalb so kurzer Zeit, so viele tolle Menschen kennen gelernt, die mich so sehr berührt haben wie in diesem Jahr. Ich durfte mit diesen Frauen wachsen, weinen, lernen, neue Wege gehen und innerhalb verschiedener Communities über mich und meine Fähigkeiten hinauswachsen. Einige von diesen tollen Frauen sind aus meiner Vergangenheit wieder mehr in mein Leben gekommen und auch einige Menschen durften wieder gehen – doch am Ende des Tages bin ich sehr dankbar für jeden Tag, den ich mich mit diesen Damen austauschen darf.

 Es gibt für alles ein größeres Bild

„Es gibt für alles ein größeres Bild.“

Sicherlich kennst auch du das Gefühl im letzten Jahr, wenn eine Tür geschlossen bleibt. Ein fester Plan, ein Urlaub oder ein Rückschlag, den du so nicht erwartet hattest. Über die Jahre haben mich solche Rückschläge oft erstarren lassen und ich bin oft innerlich wütend und frustriert geworden über diesen Umstand, habe dann Fehler im Außen gesucht und auch noch die Energie meiner Umwelt vergiftet, anstatt mich selbst zu sammeln, zu fokussieren, neue Pläne zu schmieden und ggf. darauf zu vertrauen, dass es einen Grund gibt, warum XY gerade nicht passieren soll. Anstatt wütend über ein Ereignis zu sein, kann ich heute viel schneller, bewusster und auch achtsamer ins Vertrauen kommen, dass es einen Grund für alles gibt und das diese Tür geschlossen bleiben musste, weil ich noch etwas anderes lernen darf oder weil etwas größeres da draußen auf mich wartet, dass es jetzt oder zuerst zu manifestieren gilt.

Dream big. There is no box. start action

„Dream big. There is no box. Start action.”

Jede Vision braucht am Anfang etwas Raum und Zeit zum Entstehen, wie eine Pflanze, die immer und immer wieder gegossen werden muss. Doch all die Träumerei nützt am Ende nichts, wenn man nicht in die Handlung kommt. Nie im Leben hätte ich mir träumen lassen, dass ich mal einen Onlineshop haben werde, eine Website selbst gestalte und baue und Bücher veröffentliche oder jeden Tag etwas aus mir heraus gestalte. Und doch tue ich es heute. Jeden Tag und step by step bis ich eine neue Idee habe, die ich wieder Mals umsetzen darf.

 choose the people who choose you

LAST but not least …

“I choose the people who choose me.”

Wie oft suchen wir nach einem Gefühl bei bestimmten Menschen, wollen zu bestimmten Menschengruppen dazu gehören und sehnen uns nach Verbindung. Doch oft verbiegen wir uns für eine Person und werden zu jemanden, den wir am Ende selbst nicht leiden können. Doch am Ende des Tages ist es wichtig, sich selbst im Spiegel anschauen zu können und sagen zu können: „Hey du, ich mag dich, so wie du bist, bist du genau richtig. Ich begleite dich gern auf deinem Weg. Ich helfe dir hoch, wenn du fällst. Ich bin für dich da.“ Menschen, die dich so annehmen, wie du bist, mit all deinen Facetten, an dunklen und an hellen Tagen, das sind die Menschen, die dich dabei unterstützen werden, dich selbst so anzunehmen, wie du bist. Deswegen sollte der Spruch heißen „Choose the people who choose you because they will help you, choose yourself.”

Ich hoffe dieser Blogpost hat dich bewegt. Teile mir gern deine Learnings aus 2020 in den Kommentaren mit. Connecte dich mit mir oder schicke mir einfach ein Herz, wenn dir dieser Post gefallen hat. Danke für dein Sein und das du hier bist.

 

With love always and always
Sabrina

 

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